bekka blogt

Ein voller Kopf. Viele Gedanken.
Hier bringe ich sie aufs Papier, sortiere sie und teile Erkenntnisse aus Alltag, Beruf und Begegnungen –
Gedanken, die mich geprägt haben und die vielleicht auch dich ein Stück weiterbringen.
28/02/26

Warum fällt es uns oftmals schwer, gut mit uns selbst umzugehen?
Warum fällt es uns oftmals schwer, gut mit uns selbst umzugehen?
Ich liege auf dem Sofa. Schon wieder ordentlich erkältet.
Das dritte Mal in vier Monaten.
Keine Influenza, nichts Dramatisches – aber genug, um ausgenockt zu sein.
Genug, dass mein Körper klar sagt: Heute machst du nichts mehr.
Und während ich so daliege, frage ich mich etwas,
das mich schon länger beschäftigt:
Warum fällt es uns oft so schwer, mit uns selbst so fürsorglich umzugehen wie mit anderen?
Wenn eine Freundin erkältet ist, sage ich ohne zu zögern:
Bleib zu Hause. Ruh dich aus. Dein Körper braucht das.💌
Das fällt mir leicht. Es fühlt sich selbstverständlich an.
Aber wenn ich selbst krank bin?
Dann denke ich:
„Ach, so schlimm ist es nicht.“
„Das geht schon noch.“
„Die anderen schaffen das ja auch.“
Typisch Krankenschwester?!
Und dann gehe ich arbeiten.
Mit schwerem Kopf.
Mit weniger Energie.
Bis mein Körper irgendwann sagt: Jetzt ist Schluss.
Woher kommt dieses schlechte Gewissen?
Ich frage mich oft, woher dieses Gefühl eigentlich kommt – dieses leise schlechte Gewissen, wenn wir langsamer machen oder ausfallen.
In meiner Weiterbildung ging es um Persönlichkeitsentwicklung.
Wir haben uns intensiv mit unserer eigenen Prägung beschäftigt.
Mit Fragen wie:
- Welche Botschaften habe ich in meiner Herkunftsfamilie aufgenommen?
- Wozu tue ich, was ich tue?
- Was ist das Ziel meines Verhaltens?
Viele unserer inneren Maßstäbe haben eine Geschichte.
Vielleicht haben wir gelernt:
- „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“
- „Stell dich nicht so an.“
- „Andere verlassen sich auf dich.“
- „Reiß dich zusammen.“
Manchmal sind diese Sätze nie laut ausgesprochen worden.
Aber sie sind trotzdem in uns gelandet – oder haben uns damals geholfen, Dinge auszuhalten.
Mit der Zeit werden sie zu inneren Stimmen, die uns antreiben.
Hallo Glaubenssatz. Hallo Lebenslüge.
Für andere haben wir so viel Mitgefühl
Das Interessante ist:
Unser Mitgefühl für andere ist oft viel größer als für uns selbst.
Okay, vielleicht nicht immer – Grüße gehen raus an den Ehemann 😉
Spaß beiseite:
Wir sehen meist sofort, wenn jemand erschöpft ist.
Wir wünschen anderen, dass sie gut für sich sorgen.
Aber uns selbst behandeln wir manchmal strenger.
Als müssten wir uns Fürsorge erst verdienen.🏅
Leistungsdenken – wir haben dich entlarvt!
Aber ehrlich gesagt: Das ist doch auch nicht mehr die neue Erkenntnis, oder?
Von Leistungsgesellschaft hören wir überall. Und dass Gen Z angeblich nichts mehr leisten kann, wird auch regelmäßig diskutiert.
Dennoch.
Mich beschäftigt dieses Thema immer wieder.
Nicht nur, weil ich krank auf dem Sofa liege, sondern weil ich merke,
wie tief diese Muster manchmal sitzen.
Durch meine Weiterbildung, herausfordernde Lebensumstände und auch durch meine Kirche durfte ich in den letzten Jahren viel über Selbstfürsorge und Leistungsdenken lernen.
Wachstum tut manchmal weh – aber oft ist genau das nötig, damit das Leben langfristig leichter und freier wird.
Und ehrlich gesagt: Wir sind alle unterwegs und lernen nie aus.
Vielleicht geht es dir ja ähnlich.
Hier ein paar Fragen, die vielleicht ein bisschen tiefer gehen
Wenn du magst, nimm dir einen Moment Zeit und stell dir selbst ein paar ehrliche Fragen.
Nicht, um dich zu kritisieren – sondern um dich besser zu verstehen.💝
- Wie wurde in meiner Familie mit Krankheit, Schwäche oder Erschöpfung umgegangen?
Wurde eher durchgehalten oder durfte man sich ausruhen? - Welche Botschaften über Leistung habe ich früh gelernt?
Zum Beispiel: „Reiß dich zusammen“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen …“ - Welche Rolle habe ich früher oft übernommen?
Die Verantwortliche? Die Starke? - Und eine Frage, die mich persönlich immer wieder herausfordert – Bonusfrage:
Wozu dient mein Verhalten eigentlich?
Was versuche ich zu erreichen, wenn ich trotz Erschöpfung weitermache?
Manchmal entdecken wir dabei Dinge, die uns überraschen.
Und manchmal verstehen wir plötzlich besser, warum wir so handeln,
wie wir handeln.
Vielleicht geht es gar nicht darum, sofort alles zu verändern.
Vielleicht beginnt es einfach damit, wahrzunehmen,
dass wir mit uns selbst manchmal strenger sind als mit anderen.
Und vielleicht ist Selbstfürsorge am Ende nichts anderes als diese leise Entscheidung:
Mit mir selbst so umzugehen, wie ich es einem Menschen wünsche,
den ich liebe.
😊Freundlich.
🤝Geduldig.
💛Und mit der gleichen Fürsorge, die ich anderen ganz selbstverständlich schenke.
Das rät uns übrigens sogar die Bibel:
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Matthäus 19,19



Konfliktfähigkeit ist Liebesfähigkeit 13.02.26
Diesen Satz habe ich letzte Woche in einem Ehe-Seminar gehört, das ich gemeinsam mit meinem Mann besucht habe.
Und ganz ehrlich?
Im ersten Moment klang das für mich wie ein Widerspruch.
Konflikt. Liebe.
Passt das wirklich zusammen?
Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde mir:
Ja – und wie.
Denn wir wachsen nicht an Harmonie.
Wir wachsen an Reibung.
Steile These, oder?
Wenn dieselben Fragen zu völlig unterschiedlichen Antworten führen
In einem meiner Teamworkshops wurde das neulich sehr greifbar.
Vier Gruppen.
Vier unterschiedliche Charaktere.
Dieselben Fragen.
Und völlig unterschiedliche Antworten.
Die Irritation war spürbar:
„Warum denkt ihr so?“
„Das ist doch unlogisch!“
Man merkte: Jeder war überzeugt, recht zu haben.
Und gleichzeitig verstand niemand den anderen.
Zum Glück hatten wir zuvor die jeweiligen Stärken, Denklogiken und Charaktere erarbeitet.
Und dann passierte etwas Wunderschönes.
Aus Kopfschütteln wurde Neugier.
Aus Abwehr wurde Verständnis.
Aus „Das ergibt keinen Sinn“ wurde „Ah – jetzt verstehe ich euch.“
Diese Aha-Momente mitanzusehen – das war berührend.
Weil man sehen konnte: Das Team wächst gerade.
Nicht trotz der Spannung.
Sondern wegen ihr.
Amore, Harmonie und die Realität
Wenn wir an Liebe denken – in Beziehungen oder im Team – wünschen wir uns doch Verständnis, Leichtigkeit und Einigkeit.
Die Realität sieht oftmals anders aus.
Aber ich erlebe in meiner Arbeit – und auch ganz persönlich:
Wirkliche Nähe entsteht nicht dort, wo alles glattläuft.
Sondern dort, wo wir Unterschiedlichkeit aushalten.
Wo wir nicht weglaufen, wenn es unbequem wird.
Wo wir bleiben.
Konfliktfähigkeit bedeutet nicht, laut zu werden.
Nicht, sich durchzusetzen.
Und auch nicht, Konflikte „wegzumoderieren“.
Konfliktfähigkeit bedeutet für mich heute:
- nicht sofort zu bewerten
- Unterschiedlichkeit nicht als Bedrohung zu erleben
- Spannungen stehen lassen zu können
- und im Gespräch zu bleiben
Wenn Unterschiedlichkeit verbindet
Liebe – ob in Ehe, Freundschaft oder im Team –
zeigt sich nicht im konfliktfreien Raum.
Sondern dort, wo man sagen kann:
„Ich verstehe dich noch nicht. Aber ich will dich verstehen.“
Denn genau das ist Liebesfähigkeit:
Nicht Harmonie um jeden Preis.
Sondern die Fähigkeit, beim Gegenüber zu bleiben –
auch wenn es unbequem wird.
Den guten Boden schaffen
Genau das ist mein Anliegen in meinen Workshops:
Ich möchte einen Boden bereiten, auf dem Vertrauen wachsen kann.
Einen Boden, auf dem Unterschiedlichkeit nicht bedrohlich ist.
Einen Boden, auf dem Konflikte nicht zerstören, sondern klären.
Wenn die Basis stimmt, können Pflanzen wachsen.
Auch die stürmischen.
Und dann werden Konflikte nicht zum Risiko –
sondern zur Chance für echte Verbindung.
Vielleicht ist es genau das, was mich an diesem Satz so bewegt:
Konfliktfähigkeit ist Liebesfähigkeit.
Und vielleicht ist das eine der wichtigsten Fähigkeiten unserer Zeit.
Zwischen Anspruch
und Menschsein.
28/01/26
Ich bin nicht nur Teamcoach,
sondern auch Bekka.
Eine Frau mitten im Leben.
Ehefrau. Mutter. Kollegin. Freundin. Leiterin. Mitarbeiterin. Lernende.
Das wurde mir nochmal in einer Teambesprechung bewusst –
dort, wo ich selbst Mitarbeitende bin.
Ich habe nicht richtig zugehört,
die lieben vier Ohren 👂🏻lassen grüßen.
Ich habe nicht nachgefragt –
hallo Kommunikation?!
Eine Ich-Botschaft ist eben nicht safe eine Ich-Botschaft, nur weil sie mit Ich anfängt.
Willkommen, Missverständnis.
Und schon standen die Türen für einen Konflikt weit offen.
Mitten im Menschsein.
Und das, wo genau diese Themen doch meine Leidenschaften widerspiegeln.
Na großartig.
Also: Augen zu und durch.
UM VERZEIHUNG BITTEN. EHRLICH SEIN. NACHFRAGEN. HINHÖREN. KLÄREN. LERNEN. WEITER MACHEN.
Ja, das Leben ist wild.
Und wir machen Fehler.
Warum wohl?
Weil wir Menschen sind. Unperfekt.
Wachstum kann auch mal weh tun.
Wir sind auf dem Weg.
Aber es lohnt sich IMMER.
Veränderung ist oft anstrengend.
Macht nicht immer Spaß.
Aber das, was wir dann erleben dürfen,
wenn Dinge anfangen, sich zu verändern,
wenn Kommunikation plötzlich besser wird,
zu „funktionieren scheint“ –
zumindest meistens –,
dürfen wir genießen.
Beziehungen werden Schöner.
Leichter. Besser. Ehrlicher. Tiefer. Aufrichtiger.💛
Das erlebe ich im Kleinen zu Hause,
aber auch im Beruf und alltäglichen Leben.
Wage doch auch einen ersten Schritt.
👉Frag das nächste Mal nach:
Wie hast du das gemeint?
Habe ich dich richtig verstanden oder du meintest das so …?
✨Sei gespannt und erlebe selbst, was dann passiert.



Winterwonderland 12/01/26
oder einfach: das normale Leben
Warum meine Gedanken im Schnee Geschichten schreiben.
Ich lass sie mal raus.
Die letzten Tage waren voll mit Status-Schneefotos, oder?
Als sei noch niiiie Schnee im Winter liegen geblieben.
Dennoch erfreue ich mich tatsächlich darüber!
Im Ernst: Ich liebe schöne Fotos – zu jeder Jahreszeit.
Wie sieht es bei dir aus?
Neues Jahr.🎆 Vorsätze?
Ich eher nicht. Die lösen Druck in mir aus, anstatt dass sie mich motivieren.
Also lass ich es besser. Mein Learning.
Kommt mit dem Alter.
So ein Weg im Schnee sieht gefühlt nach allem aus.
Schön.
Gerade.
Trampelpfad.
Fußspuren.
Idyllisch.
Tiefschnee.
Anstrengend.
Ruhig.
Entspannend.
Lang.
Wie im echten Leben, oder?
Jeder Ast trägt nur genau das,
was er leisten kann.
Der Rest wird abgeworfen.
Vielleicht kann uns das sogar ein Vorbild sein.
Zu sehen:
Was braucht gerade Grenzen?
Wo ist Distanz heilsam?
Wo Vergebung möglich?
Und wo Klarheit notwendig?
Jesus sagt sogar:
Er lädt uns nicht mehr auf,
als wir tragen können.
Ich will mit offenen Augen und weitem Herzen durchs neue Jahr gehen.
Dann sieht man sie vielleicht auch besser:
die Auszeiten.
Klein, aber fein.
Mitten im Nichts.
Stabil.
Klein.
Ungemütlich.
Ausreichend.
Gemütlich.
So, wie es gerade passt.
Oder auf den ersten Blick auch nicht.
Ich will mich einlassen – auf das Kleine, Feine.
Und dann kommt manchmal der Moment:
Du hast den Weg geplant. Oder auch nicht.
Typ-Sache, sag ich dir!
Beides voll okay.
Wohin geht der richtige Weg?
Frage ich mich dann vielleicht.
Vielleicht war ich mir vorher sogar ganz sicher?
Auch wenn der Weg nicht gut zu sehen ist oder anstrengend erscheint:
hinhören.
Mutig sein.
Und plötzlich: eine Bank.
Aus dem Nichts.
Weitblick.
Atmen.
Ruhig werden.
Innehalten.
Genießen.
Weinen.
Lachen.
Alles darf hier sein.
Ich selbst hätte wahrscheinlich genau dort nie eine Bank hingestellt.
Dann merke ich plötzlich:
Neue Wege bringen Überraschungen.
Möglichkeiten.
Abschiede.
Neuanfänge.
Schönes.
Leichtes.
Ein Wagnis – aber ich bin immer getragen.
„Ich mache alles neu“, sagt Gott.
Jahresvers 2026.
Passt ja.
Und während ich über Wege, Lasten und das Tragen nachdenke,
wird mir bewusst:
Neue Wege entstehen nicht nur draußen im Schnee.
Sie entstehen auch im Miteinander.
Im Gespräch.
Im Zuhören.
Im Mut, ehrlich zu werden – mit mir selbst und mit anderen.
Ich weiß heute:
Gute, bewusste Kommunikation kann genau solche neuen Wege öffnen.
Im Alltag.
Im Job.
In Teams.
In Beziehungen.
In der Ehe.
Zum Beispiel durch Gewaltfreie Kommunikation.
Nicht als Technik,
sondern als Haltung.
Als Einladung, klar zu sprechen, ohne zu verletzen.
Grenzen zu achten.
Verantwortung zu übernehmen.
Und Verbindung zu ermöglichen – auch dort, wo es herausfordernd wird.
In meinen Workshops schaffe ich Räume,
in denen genau das geübt und erlebt werden darf.
Ohne Druck.
Ohne Perfektion.
Aber mit Tiefe, Klarheit und Respekt.
Vielleicht ist auch das ein Weg,
auf dem Neues entstehen darf.
Schritt für Schritt.
Tragfähig.
Und getragen.
Wenn Feedback verbindet –
eine Geschichte zum Jahresende
31/12/25
Jahresende. Eine Zeit, in der wir zurückblicken, Bilanz ziehen und uns fragen:
Wie sind wir eigentlich miteinander umgegangen?
In Familien. In Teams. Im Alltag.
Vor zwei Tagen habe ich eine Situation erlebt, die mich genau daran erinnert hat, warum Kommunikation und Feedback mein Herzensthema sind.
Eine kleine Szene mit großer Wirkung
Meine fast erwachsenen Kinder wollten mir ein Weihnachtsgeschenk kaufen.
Kein Online-Shopping. Keine schnelle Notlösung.
Sondern bewusst: ein Laden vor Ort, ein echtes Geschenk, mit Zeit und Gedanken ausgewählt.
Sie schauten sich um, wurden angesprochen und erklärten freundlich,
dass sie ein Geschenk für ihre Mutter suchen.
Die Antwort der Verkäuferin traf sie unerwartet hart:
„Wenn ihr etwas Billiges sucht, bestellt bitte online.“
Mehr nicht. Kein Nachfragen. Keine Offenheit.
Nur ein Vorurteil – warum auch immer es entstanden ist.
Ob Stress, schlechte Erfahrungen oder einfach ein schlechter Tag dahintersteckten, wissen wir nicht.
Was wir wissen: Es hat etwas ausgelöst.
Mein Mutterherz – und mein innerer Konflikt
Natürlich war das Thema später unter dem Weihnachtsbaum präsent.
Und natürlich schlug mein Mutterherz laut.
Ich sah den guten Willen meiner Kinder, ihre Enttäuschung –
und in mir meldete sich die Löwin.
Gleichzeitig spürte ich einen inneren Stopp.
Ich coache Menschen und Teams zu Kommunikation und Feedback.
Ich rede davon, Dinge anzusprechen – aber so, dass sie den anderen nicht kleinmachen, sondern weiterbringen.
Also fragte ich mich:
👉 Will ich jetzt einfach Dampf ablassen?
👉 Oder will ich wirklich etwas klären?
Zwei Tage später – ein mutiger Schritt
Zwei Tage später stand ich – kurz vor Ladenschluss –
zufällig vor genau diesem Geschäft.
Ein kurzes Stoßgebet.
Dann ging ich hinein.
Ich schilderte ruhig die Situation.
Ich benannte meine Gefühle und die Gefühle meiner Kinder.
Ich erklärte ihr Bedürfnis – gesehen und ernst genommen zu werden.
Und auch meins: nicht aus Ärger, sondern aus Verantwortung heraus zu sprechen.
Am Ende formulierte ich einen klaren Wunsch.
Was dann geschah, war für mich tief bewegend.
Wenn Feedback auf offene Herzen trifft
Die Verkäuferinnen waren sehr berührt.
Betroffen . Nachdenklich.
Statt Abwehr entstand Mitgefühl.
Sie bedankten sich ausdrücklich für die ehrliche Rückmeldung.
Sagten, dass sie das Thema gerne im Team besprechen möchten.
Und baten mich, meinen Kindern auszurichten, wie leid es ihnen tut.
Ich ging erleichtert – und innerlich dankbar – aus dem Laden.
Was diese Geschichte uns zeigt
Gutes Feedback hat ein Ziel:
👉 Verbindung statt Verletzung
👉 Klärung statt Recht haben
👉 Wachstum statt Schuldzuweisung
Wenn wir ehrlich sind, ohne anzugreifen,
wenn wir Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche benennen,
dann entsteht etwas, das wir uns alle wünschen – gerade zum Jahresende:
✨ Vergebungsbereitschaft
✨ Wiederherstellung
✨ Freiheit
✨ und echtes Miteinander
Und was das mit Teamcoaching zu tun hat
In Teams erlebe ich genau das immer wieder:
Unausgesprochene Verletzungen.
Missverständnisse.
Vorannahmen.
Doch wenn Menschen lernen, klar, respektvoll und mutig zu kommunizieren, verändert sich die Atmosphäre.
Feedback wird dann nicht zur Bedrohung, sondern zur Ressource.
Mein Wunsch zum Jahresende ist dieser:
Lasst uns weniger übereinander reden – und mehr miteinander.
Lasst uns nicht runtermachen, sondern nach vorne bringen.
Und lasst uns den Mut haben, Dinge anzusprechen – mit Herz und Haltung.
Selbst- und Fremdwahrnehmung – warum sie oft auseinandergehen und was wir daraus lernen können.
Seit ich meine Haare nicht mehr färbe, bekomme ich regelmäßig -teils ungefragt - Rückmeldungen : manche positiv, manche irritiert – und manche unausgesprochen, aber dennoch spürbar.
Für mich ist es eine bewusste Entscheidung.
Für andere eine Einladung, ihre eigene Wahrnehmung zu zeigen.
Und genau hier wird es spannend:
Selbst- und Fremdwahrnehmung sind selten deckungsgleich.
Das kann verunsichern.
Es kann aber auch ein Schatz sein – wenn wir lernen, die Unterschiede nicht als Gefahr zu sehen, sondern als Chance.
Hilfreiche Fragen sind zum Beispiel:
• Wie sehe ich mich selbst?
• Wie sehe ich den anderen?
• Wie sieht der andere mich?
Indem wir diese Perspektiven zusammendenken, entsteht ein vollständigeres Bild – über uns selbst und über unsere Wirkung auf andere.
👉 In meinen Seminaren vertiefen wir genau diese Themen: bewusster kommunizieren, blinde Flecken erkennen, im Team wachsen.
29/08/25

Freundschaft Next Level
Im Leben befinden sich ja bekannterweise die unterschied-
lichsten Persönlichkeit - Typen wieder.
Auch in meinem Leben. Egal ob in der Familie,
auf der Arbeit,
in der Kirche oder eben auch in Freundschaften.
Manchmal bringt mich dies um den Verstand, dann hab ich kein Bock mehr drauf und ein anderes Mal rührt es mich zu Tränen, weil es mein Leben einfach so ermutigt, bereichert und weiterbringt.
Es steht sogar schon in der Bibel, dass Unterschiedlichkeit hilfreich ist!

Heute wurde ich wieder auf eine sehr lustige Art und Weise daran erinnert.
Ich habe wichtige Freundinnen in meinem Leben, eine Gruppe,
die unterschiedlicher nicht sein könnte.
Meine Herzensfreund-innen sind auch sehr unterschiedlich.
Dennoch möchte ich sie niemals in meinem Leben missen.


Als mein Mann schwer erkrankt war, habe ich einen Artikel über diese Zeit geschrieben
und schon damals war mir so klar,
wie wichtig jede einzelne Freundin in meinem Leben ist.
Die eine hat mir heute eine Instastory weitergeleitet,
wo sie mich so drin wieder erkannte - und ich musste soooo lachen.
Weil genau ich so ticke!!
Und sie eben nicht. Und dennoch behaupten wir voneinander,
dass wir uns sehr lieb haben.
Wie kann das sein?
Wir haben gelernt, unsere Stärken und Schwächen auszusprechen
und zu akzeptieren.
Ehrlich miteinander zu sein.
Zu vergeben, herauszufordern oder auch mal stehen zu lassen!
Ich wünsch dir heute, dass du deine Unterschiedlichkeit und deine Freundschaften genau durch diese Brille siehst.
Dass Unterschiedlichkeit bereichernd sein kann.


06/06/25
22.Hochzeitstag. Business.
Arbeit. Alltag.
Was hat das mit Business zu tun,
fragst du dich?
Ganz einfach, mein Herzensthema i
st nicht nur beruflich,
sondern auch privat mein Gamechanger gewesen:
Persönlichkeitstypen.
Die Bilder zeigen unsere Unterschiedlichkeit:
Ich- Beständig /Dauer:
routiniert, verlässlich, stabil, ausdauernd
Er- Unkonventionell/ Wechsel:
liebt Abwechslung, spontan, lernt gerne Neues kennen.
Und trotzdem (oder gerade deshalb?) funktioniert es seit über zwei Jahrzehnten.
Was wir gelernt haben:
Unterschiedlichkeit ist kein Problem,
wenn man sie versteht und wertschätzt.
Im Gegenteil – sie ist unsere größte Stärke.

Als Coach für Persönlichkeitsentwicklung sehe ich immer wieder,
wie viel Potenzial in der Unterschiedlichkeit liegt –
wenn wir auf Stärken schauen, statt auf Defizite.
🔹 Dauer steht für Verlässlichkeit, Stabilität, Durchhaltevermögen.
🔹 Wechsel bringt Leichtigkeit, Kreativität, Flexibilität.
Immer wieder war es herausfordernd –
aber wir haben gelernt, die Stärken des anderen zu schätzen.
💡 Mein Learning:
In Beziehungen – privat wie beruflich – geht es nicht darum,
gleich zu ticken.
Es geht darum, Unterschiede zu verstehen, anzuerkennen
und bewusst zu nutzen.

28.
02.
25
Kennst du das Gefühl: du erlebst eine Situation und dein Mann/ Frau, Freund oder Freundin, Chef oder Arbeitskollege beschreibt, empfindet, oder es sieht die Situation komplett anders?
Ihr wart doch beide gleichzeitig dabei und dennoch kommt ihr zu so unterschiedlichen Aussagen oder Ergebnissen?
Ja, das kommt sehr oft vor!
Wir schauen durch unterschiedliche Brillen.
Und oft sind solche Situationen herausfordernd und können zu Konflikten führen!


Das Gute daran ist: unsere Unterschiedlichkeit kann bereichernd sein und muss nicht ein Problem werden oder bleiben!
In meinem Workshop „Verstehen. Wachsen. Team sein. “ helfe ich deinem Team und dir dabei, eure Unterschiedlichkeit als Bereicherung zu sehen!
Wie ich unter anderem zum Coaching kam
Zitat aus dem You Tube Format Rise&Shine:
"Rebekka Hofmann fühlt sich angekommen.
Ein bisschen Eheprobleme hier und da, ansonsten ist alles gut – was will man mehr? Bis ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihr Mann erkrankt an einer schweren Depression.
Offen erzählt sie von der schwierigen Zeit, die das für ihre Familie bedeutete.
Von der Herausforderung, bei ihrem Mann zu bleiben.
Warum sie es trotzdem getan hat und was das mit ihrer Berufung gemacht hat?
Darüber spricht sie mit Elena Schulte und Georgia Mix"











